Alles auf See

Da die Ankünfte von Migranten auf See im Mittelmeer, im Golf von Bengalen und anderswo im Mittelpunkt der politischen und öffentlichen Aufmerksamkeit stehen, untersucht dieser Band des Instituts für Migrationspolitik die politischen Reaktionen auf irreguläre Ankünfte auf See auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene. Während sich die politischen Diskussionen früher in der Regel auf die Seenotrettung konzentrierten, werden diese heute eher in Bezug auf das Abfangen formuliert, das auf Bedenken des Grenzschutzes, der nationalen Sicherheit und der organisierten Kriminalität abzielt. Das aktuelle zentrale Dilemma besteht darin, diese Bedenken mit völkerrechtlichen Verpflichtungen und regionaler oder globaler Lastenteilung in Einklang zu bringen. Dieser Band untersucht den Stand der politischen Diskussion zu diesen und anderen wichtigen Themen rund um die irreguläre Seemigration, einschließlich Fallstudien der jüngsten Entwicklungen in den wichtigsten globalen Brennpunkten: dem Mittelmeer, dem Golf von Aden, Australien und der Karibik.



Buchdetails

  • 120 Seiten
  • Institut für Migrationspolitik, 25. Oktober 2016
  • ISBN des Taschenbuchs: 9780983159162

Über die Autoren

Kathleen Newland ist Mitbegründerin des Migration Policy Institute, wo sie das Programm Migrants, Migration, and Development und die humanitäre Schutzarbeit leitet. Sie sitzt im Aufsichtsgremium des International Rescue Committee und in den Vorständen der USA für UNHCR, das Stimson Center, Kids in Need of Defense (KIND) und die Foundation for Den Hague Process on Migrants and Refugees.

Elizabeth Collett ist Direktor des in Brüssel ansässigen Migration Policy Institute Europe und Senior Advisor des Transatlantic Council on Migration des MPI. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen insbesondere in der europäischen Migrations- und Integrationspolitik.





Kate Hooper ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Internationalen Programm des Migration Policy Institute, wo ihre Forschungsgebiete Arbeitsmigration, Diaspora-Engagement und Einwanderungsintegration umfassen.

Sarah Flamm ist ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Migrationspolitik, wo sie am Internationalen Programm und der Arbeitsmarktinitiative arbeitete.



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