Black Atlantis: Erkundung nautischer afrofuturistischer Mythologien

Pumzi 2009 Regie: Wanuri Kahiu

Die Black Atlantis-Reihe lädt Künstler, Akademiker, Aktivisten und Musiker ein, über nautische afrofuturistische Mythologien zu diskutieren



Kostenlose Veranstaltung
Typ Vorträge und Kurse
Standort Nationales Schifffahrtsmuseum
Datum und Uhrzeiten Oktober 2021- Juni 2022

Beeinflusst vom afrofuturistischen World-Making von Musikern wie Sun Ra und Igbo, benannte sich das legendäre Detroiter Techno-Duo Drexciya der 90er Jahre nach einem mythologischen Unterwasserland, das von den ungeborenen Kindern schwangerer Afrikanerinnen bevölkert wurde, die von Sklavenschiffen geworfen wurden. Die Black Atlantis-Reihe lädt Künstler, Akademiker, Aktivisten und Musiker ein, die nautischen afrofuturistischen Mythologien zu diskutieren, die schwarze Kreative erforscht haben, und was sie uns über die Black-Erfahrung im neuen Jahrtausend erzählen.

Die Black Atlantis Series findet von Oktober 2021 bis Juni 2022 sowohl online als auch vor Ort im National Maritime Museum statt





Im Gespräch mit Alexandra Wanjiku Kelbert

Mittwoch, 13. Oktober 18.30 - 19.30 Uhr Schwarze Atlantis-Reihe.

In diesem Gespräch mit der Pädagogin und Aktivistin Alexandra Wanjiku Kelbert untersuchen wir afro-futuristische Mythologien in der Fiktion und wie diese mit Klimagerechtigkeit, feministischer Praxis und einer radikalen schwarzen Befreiungsbewegung verbunden sind.



Alexandra Wanjiku Kelbert ist eine in London lebende Pädagogin und Aktivistin. Sie ist Mitglied von Black Lives Matter UK und dem Kollektiv Wretched of the Earth.



Ihre Arbeit konzentriert sich hauptsächlich auf die Politik von Rasse, Gender, Klasse und Klimagerechtigkeit. Im Zentrum ihrer pädagogischen Arbeit stehen Rasse und Rassismus, schwarzer Feminismus und radikale Imagination. Derzeit arbeitet sie an der University of Warwick.



Alexandra hat an einer Reihe von kollaborativen und kreativen Projekten mitgearbeitet und kürzlich einen Artikel für das Skin Deep Magazin mit dem Titel „No Police, No Pollution: A vision for Black Libation in the UK“ geschrieben.

Vorsitz: Chardine Taylor-Stone : Programmerin für Erwachsenenbildung am National Maritime Museum



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Veranstaltungsbild: Pumzi 2009 Regie: Wanuri Kahiu

Ein Schwarz-Weiß-Foto von einem Marktstand mit einer Jamaikanerin, die Körbe vor einem Kreuzfahrtschiff im Hintergrund verkauftFeiern Sie mit uns die Geschichte der Schwarzen im Rahmen eines ganzjährigen Aktivitätsprogramms Mehr erfahren

CHEF. X RMG

Samstag, 4. Dezember, Uhrzeit TBC





Black Obsidian Sound System (B.O.S.S), The Only Good System Is a Soundsystem, 2021. Installationsansicht bei FACT, Liverpool Biennial 2021. Photography_ Rob Battersby (5).jpg

Das Black Obsidian Sound System (B.O.S.S.) wurde im Sommer 2018 mit der Absicht gegründet, eine Community von queeren, trans und nicht-binären Schwarzen und People of Color zusammenzubringen, die sich für Kunst, Sound und radikalen Aktivismus engagieren. Dem Erbe der Soundsystemkultur folgend, wollten sie lernen, eine Ressource für unsere kollektiven Kämpfe aufbauen und erhalten. Das in London ansässige System kann von Gemeindegruppen und anderen genutzt oder gemietet werden, um sie zu erweitern und zu verbinden.

B.O.S.S-Illustration von Jacob V Joyce 2021.png


Das für den Turner Prize 2021 nominierte Kollektiv übernimmt mit seinem Soundsystem die Great Map des National Maritime Museum und lädt Gäste ein, afrofuturistische und nautische Themen durch Musik, Kunst und Performance in unseren Galerien zu erkunden.



Erfahren Sie mehr über B.O.S.S.