Staatsbürgerschaft und ihre Unzufriedenheit

Pluralismus und Rechte werden durch kommunale Gewalt, Autoritarismus und religiöse Identitätspolitik bedroht. Wie versucht der Nahe Osten, inklusivere Rechte und Bürgerrechte zu schaffen? Wie stellen sich religiöse und nichtreligiöse Minderheiten ihre Zukunft in der Region vor? Auf welcher Grundlage können Gemeinschaften in einer Zeit, in der sich das Recht als Legitimation zunehmend auf Religion und Mehrheitsprinzip stützt, die Staatsbürgerschaft genießen oder Rechte anstreben?





In diesem Band greifen Forscher und Aktivisten auf umfangreiche Feldforschung zurück, um eine neue Diskussionslinie im Nahen Osten sowie unter westlichen politischen Entscheidungsträgern zu eröffnen. Die Frage der Zugehörigkeit ist dringender denn je, da Regierungen einen vereinfachenden Diskurs fördern, der sich dem Säkularismus widersetzt und eine Lesart von Muslimen gegen Christen oder Sunniversus Shia von zeitgenössischen Konflikten fördert.



Zu den Mitwirkenden gehören Rohan Advani, Mustafa Akyol, Zaid alAli, Lina Attalah, Melani Cammett, Joseph Daher, Cale Salih, Maria Fantappie, Mark Farha, Mona Fawaz, Fanar Haddad, Yassin AlHaj Saleh, Karl Sharro und Elizabeth Thompson.



Buchdetails

  • 480 Seiten
  • The Century Foundation, 17. September 2019
  • ISBN des Taschenbuchs: 9780870785566

Über die Autoren

Thanassis Cambanis ist Senior Fellow der Century Foundation, spezialisiert auf den Nahen Osten und die US-Außenpolitik. Sein neuestes Buch, Es war einmal eine Revolution: Eine ägyptische Geschichte (Simon und Schuster: 2015) dokumentiert die ägyptischen Bemühungen um eine neue politische Ordnung.



Michael Wahid Hanna ist Senior Fellow der Century Foundation und Adjunct Senior Fellow am Center of Law and Security der New York University School of Law. Er arbeitet zu Fragen der internationalen Sicherheit, des Völkerrechts und der US-Außenpolitik im Nahen Osten und in Südasien.



  • US-Politik & Regierung