Französische Revolution

Welche Ereignisse markierten den Beginn der Französischen Revolution und führten zum Aufstieg Napoleons?

Französische Revolution

Die Französische Revolution fand zwischen 1789 und 1799 statt und führte zum Aufstieg von Napoleon Bonaparte.

Die Französische Revolution war kein einzelnes Ereignis, sondern eine Reihe von Entwicklungen, die sich zwischen 1789 und 1799 abspielten.



Im späten 18. Jahrhundert stand Frankreich aufgrund seiner Beteiligung an der amerikanischen Revolution und der extravaganten Ausgaben von König Ludwig XVI. am Rande des Bankrotts. Dies führte zu einer Volksrevolte gegen die Ungleichheiten der französischen Gesellschaft, die Korruption der königlichen Beamten und Verzweiflung aufgrund der weit verbreiteten wirtschaftlichen Not. Diese Zeit wurde als Französische Revolution bezeichnet.

Französische Revolution: Eine kurze Zeitleiste

20. Juni 1789: Zusammenbruch der Generalstände

Die Generalstände (Frankreichs Äquivalent zum britischen Parlament) brechen zusammen, als Mitglieder des Dritten Standes – der das „Volk“ repräsentiert – ihre eigene Nationalversammlung bilden, um für eine Verfassungsreform zu werben. Dies ist eine kühne Herausforderung an die Autorität des Königs. Die Französische Revolution hat begonnen!

14. Juli 1789: Sturm auf die Bastille

Eine Welle revolutionärer Hysterie fegt durch Paris und lässt einen Militärputsch befürchten. Als Vergeltung stürmen Rebellen die Gefängnisfestung der Bastille, ein Symbol der königlichen Autorität. Paris fällt aus der Kontrolle des Königs. Heute wird dieses Datum in Frankreich als Tag der Bastille gefeiert.

22. September 1792: Gründung der Französischen Republik

Nach einer langen Debatte über die Funktionsweise der neuen Verfassung nimmt die Französische Revolution eine radikale Wendung, als Revolutionäre den König verhaften. Im darauffolgenden Monat, am 22. September 1792, wird der Nationalkonvent gegründet. Dieser verkündete die Abschaffung der Monarchie und gründete die Französische Republik. Der König wird vor Gericht gestellt und am 21. Januar 1793 als Verräter hingerichtet.

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Juni 1793: Die Schreckensherrschaft beginnt

Nach der Hinrichtung des Königs zieht Frankreich mit verschiedenen europäischen Mächten in den Krieg. Dies signalisiert die gewalttätigste Phase der Französischen Revolution. Machtkämpfe innerhalb des Nationalkonvents führen zur Machtübernahme der radikalen Montagnards. Dies markiert den Beginn der blutigen Schreckensherrschaft ( Terror ), ein einjähriger Zeitraum, in dem mutmaßliche Feinde der Revolution zu Tausenden getötet werden.

1795: Das Direktorium übernimmt die Macht

Ein neues Regime – das Direktorium – übernimmt 1795 die Macht in Frankreich. Die innenpolitische Lage bleibt instabil, wird aber von der Armee unter der Führung des jungen Generals Napoleon Bonaparte zum Schweigen gebracht. Es folgt eine Zeit der Kriegserfolge: Das heutige Belgien wird annektiert, die niederländische Republik kapituliert und Frieden mit Preußen und Spaniern wird geschlossen.

9. November 1799: Beginn der napoleonischen Ära

Die vier Jahre an der Macht des Direktoriums sind ein Fehlschlag, da sie dem Militär viel Macht abtreten, um die Ordnung aufrechtzuerhalten. Am 9. November 1799, als die Frustration über ihre Führung einen Höhepunkt erreicht, inszeniert Bonaparte einen Staatsstreich, schafft das Direktorium ab und ernennt sich selbst zum „ersten Konsul Frankreichs“. Dies markiert das Ende der Französischen Revolution und den Beginn der napoleonischen Ära.