Kein Plan B: Strategischer Zugang der USA im Nahen Osten und die Frage von Bahrain

Der wohl wichtigste strategische Stützpunkt der USA im Herzen des Nahen Ostens liegt im kleinen Inselstaat Bahrain. In den letzten zwei Jahren hat Bahrain dramatische Zunahmen von sektiererischen Protesten und politischen Unruhen von Schiiten und politischen Unruhen erlebt, die auf das Fehlen demokratischer Reformen mit der regierenden Al-Khalifa-Familie zurückzuführen sind. Bis heute hat die bahrainische Regierung die Proteste teilweise hart kontrolliert.



Angesichts der anhaltenden politischen Unruhen ist der mögliche Verlust strategischer Stützpunktrechte in Bahrain sorgfältig abzuwägen. Leider erklären Militärführer, dass es keinen Plan B gibt, wenn der strategische Stützpunkt in Bahrain gefährdet ist.

Der Verlust von Bahrain ist zwar keine Selbstverständlichkeit, bleibt aber eine eindeutige Möglichkeit. Das Fehlen einer US-Präsenz könnte möglicherweise ein Machtvakuum schaffen, die Region destabilisieren und den mäßigenden Effekt des US-Einflusses in einer Bahrain-Krise beseitigen. Daher müssen die Vereinigten Staaten tragfähige Alternativen als Absicherungsstrategie untersuchen.