What Ails the King: ein maritim inspiriertes Gedicht zum National Poetry Day

Standort Nationales Schifffahrtsmuseum

04. Okt. 2007

Vor einigen Jahren wurde ich von Kurator Nigel Rigby eingeladen, einen poetischen Dreh als Kontrapunkt zu Empire-Filmmaterial aus alten Filmen, Pathe-Wochenschauen usw. zu entwickeln , die jetzt Atlantic Worlds Platz macht. Und jetzt bin ich hier wie Dichter-in-Residenz , dank einer Initiative von Indie Choudhury. Ich werde für drei Monate an zwei Tagen in der Woche in der Abteilung für Lernen und Dolmetschen untergebracht sein und meine Ansprechpartnerin ist Flora Gordon. Bisher habe ich Lesungen gemacht und Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen getroffen, bin herumgeirrt und habe mich dabei verloren, aber ein Gefühl für die vielfältigen Aktivitäten des NMM bekommen; auch Treffen bildender Künstler und Stöbern in den faszinierenden Ressourcen der Bibliothek. Wer weiß, was ein Gedicht inspirieren könnte? Oft eine etwas unbedeutende Sache. Die Muse kommt vielleicht nicht in der hochrangigen Uniform von Kapitän Cornwallis! Wie neulich bemerkte ich in der Londoner Maritime-Abteilung diese kleine kuriose Bemerkung über die hybride Geschichte der Stadt von Reverend Sydney Smith (1771-1845): 'Wer einen Becher Londoner Wasser trinkt, hat buchstäblich mehr belebte Wesen in seinem Magen.' als Männer und Frauen und Kinder auf der Erde sind.' Nimm diesen Volvic! Jetzt kennen Sie also das Geheimnis des globalen Bewusstseins und der Vielfalt - Ein Becher Londoner Wasser. Wie wäre es, wenn die Kommission für Rassengleichheit mit der Thames Water Authority zusammenkommt und einen National Tumbler of London Water Day plant? Und da ein Gedicht auf einer Stimme basiert, wie wäre es, wenn das Gedicht einem ziemlich exzentrischen (?) König in den Mund gelegt würde, der sein Königreich gerne für einen Becher Londoner Wasser aufgeben würde? Hier ist also ein von London Maritime inspiriertes Gedicht, das ich gerne mit Ihnen teilen möchte. WAS IST DER KÖNIG Wer einen Becher Londoner Wasser trinkt, hat buchstäblich mehr beseelte Wesen in seinem Magen, als es Männer, Frauen und Kinder auf der Erde gibt Reverend Sydney Smith 1771-1845 Ein Becher Londoner Wasser Ein Becher Londoner Wasser Und mach diesen funkelnden Hybriden Ein König kann nicht genug haben von dieser polytonen Flüssigkeit, die ich so druideisch wie Eiche fühlen möchte So römisch wie dieser libysche Severus der Brunnen der verborgenen Geschichten So von Engeln verseucht wie Blakes Soho Wie vom Sabbat beleuchtet wie ein jüdisches Fenster So gewürzt wie ein von Hugenotten heimgesuchtes Curryhaus Ich möchte salaam wie shalom So drachengetrieben wie Chinatown Wo alte graue Themse auf Gelb trifft Fluss Und die kleinen Barden der Irischen See O mein Königreich, mein Königreich mit Zeptern für einen Krug Londoner Wasser Lass beseelte Wesen in mein Wesen eindringen Lass einen König den Globus in einer Schwalbe aufsaugen Wie sonst kann ich meine polnische Mazurka zwischen den Klängen von Händel machen? ein und Bob Marley? John Agard (Dichter in Residenz)