Wer hat Hunger? Und woher wissen wir das?

Dieses Buch erkennt an, dass jeder Versuch, den Hunger zu reduzieren, ein fundiertes Verständnis der betroffenen Menschen erfordert. Es unterscheidet zwischen Nahrungsmittelknappheit (regionale Nahrungsmittelknappheit), Nahrungsmittelarmut (unzureichende Nahrungsmittelversorgung der Haushalte) und Nahrungsmittelentzug (individuelle Mangelernährung), um die Ursachen des Hungers zu identifizieren und wirksame Interventionsempfehlungen zu empfehlen. Es konzentriert sich auch auf eine kritische zweite Frage – woher wissen wir, wer die Hungrigen sind? Die Autoren erläutern gängige Methoden zur Messung von Hunger, welche Annahmen in diese Messungen eingebettet sind und was aus der Evidenz geschlossen werden kann und was nicht. Sie untersuchen, wie Regeln für die Nahrungsmittelverteilung unter normalen Bedingungen im Vergleich zu Krisenbedingungen funktionieren. Das Rahmenwerk zu Mangel/Armut/Entbehrung soll auf Hunger auch bei Nahrungsmitteln im Überfluss aufmerksam machen und lernen, wie Hunger auch bei Nahrungsmittelknappheit vermieden wird. Mit vielen Instrumenten zur Bekämpfung des Hungers lenkt das Buch die Aufmerksamkeit auf die Maßnahmen, die funktionieren, und auf die Einzelpersonen, Haushalte und Gemeinschaften, die unterversorgt sind. Das Buch verfeinert das allgemeine Denken über die zugrunde liegenden Ursachen von Hunger, indem es untersucht, wer am stärksten betroffen ist.



Buchdetails

  • 216 Seiten
  • Universitätspresse der Vereinten Nationen, 1. März 1998
  • ISBN des Taschenbuchs: 9789280809855

Über die Autoren

Laurie DeRose

Ellen Messer

Sara Millman

  • Gesundheitspolitik
  • Internationale Angelegenheiten
  • Soziale Fragen