Internetsicherheit für Jugendliche: Risiken, Reaktionen und Forschungsempfehlungen

Mit der zunehmenden Internetnutzung durch Kinder und Jugendliche nehmen auch die Bedenken hinsichtlich ihrer Online-Sicherheit zu. Die Bereitstellung einer sicheren Umgebung erfordert ein gründliches Verständnis der Arten und Prävalenz von Online-Risiken, denen junge Internetnutzer ausgesetzt sind, sowie der möglichen Lösungen zur Risikominderung.





Trotz der umfangreichen Forschung zu diesen Risiken bleibt die Verbesserung der Internetsicherheit von Kindern/Jugendlichen eine Herausforderung. Dies liegt zum Teil daran, dass die Definitionen von Begriffen und Kategorien, die für die Online-Sicherheit relevant sind (z. B. Cybermobbing), häufig variieren, was den Vergleich von Statistiken und Ergebnissen zwischen den Quellen ungenau macht. Darüber hinaus gibt es komplexe Überschneidungen zwischen verschiedenen Unterthemen der Online-Sicherheit.



Insgesamt können diese Faktoren die Identifizierung der spezifischen Lücken in der bestehenden Forschung und im Wissen erschweren. Wenn diese Lücken besser identifiziert und geschlossen werden können, könnte ein datenbasiertes Verständnis der Probleme junger Menschen eine Schlüsselrolle bei politischen Entscheidungen zur Online-Sicherheit spielen.



In diesem Papier stellen Adina Farrukh, Rebecca Sadwick und John Villasenor Folgendes vor:



  1. einen Überblick über die bestehende Online-Sicherheitsforschung in einer Vielzahl von Kategorien
  2. eine Analyse der wichtigsten Erkenntnisse
  3. eine Identifizierung von Wissenslücken und
  4. eine Reihe von Empfehlungen für bestimmte Forschungsbereiche, die den politischen Dialog zur Online-Sicherheit fördern können